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Herren I  Spielbericht vom 23.03.2019 SG Randersacker 22:29 HSV Main-Tauber (12:15)

Verfasst am 25.03.2019 um 09:58


 "Wir sind natürlich unheimlich glücklich und stolz auf das Geleistete. Damit war vor der Saison nicht zu rechnen. Wir haben heute nicht unser bestes Spiel gemacht, aber jeder hat vollen Einsatz gezeigt und so haben wir uns diesen Sieg verdient." so HSV Meistertrainer Konrad Michel. In der Tat war es ein echter "Arbeitssieg" mit dem sich die Wertheimer den Titel sichern konnten. Schon früh in der Partie musste man den ersten Schock hinnehmen. Wertheims Torschützenkönig in spe Kevin Kunzmann verletzte sich in der vierten Minute am Oberschenkel und konnte nicht mehr aufs Feld zurückkehren. Ohne ihren gefährlichsten Angreifer taten sich die Gäste zu Beginn extrem schwer. Insbesondere die Chancenverwertung war in der Anfangsphase katastrophal und so lag man nach rund neun Minuten mit 4:1 hinten. Doch im Gegensatz zur Offensive zeigte sich die Abwehr in guter Verfassung. So konnte man nicht nur einen höheren Rückstand verhindern sondern in der 14. Minute wieder ausgleichen und beim 6:7 wenig später erstmals in Führung gehen. Vor allem Julian Enzfelder, der mit sieben Treffern erfolgreichster Schütze war, trieb sein Team offensiv an. Es gelang nun sich einen zwischenzeitlichen vier Tore Vorsprung herauszuspielen und mit einem 12:15 in die Pause zu gehen. Wie schon in Hälfte eins brauchten die Wertheimer nach Wiederanpfiff etwas Zeit um ins Spiel zu kommen. Diese Zeit nutzten die Hausherren um auf 14:15 zu verkürzen. Doch nun drehte der HSV auf. Aufgrund der sicheren Defensive war man nun in der Lage, dass Tempospiel mehr zu forcieren und einfache Kontertore zu erzielen. Auch die Chancenverwertung war nun um einiges besser als im ersten Durchgang. Mit einem 1:8 Lauf konnten sich die Gäste auf 15:23 absetzen, was gleichbedeutend mit der Vorentscheidung war. Die SG machte bei 15 noch zu spielenden Minuten nicht mehr den Eindruck, als könnte sie diesen Rückstand aufholen. Trainer Michel wechselte nun durch, was den Spielfluss etwas ins Stocken brachte. Dementsprechend gelang es nicht mehr, noch weiter davon zu ziehen. Dies störte beim HSV jedoch keinen, da in den Schlussminuten schon die Feierlichkeiten eingeläutet wurden. Letztendlich gewannen die Wertheimer mit 22:29 und sind somit Meister der Bezirksliga Süd. Über die ganze Saison gesehen, eine mehr als verdiente Meisterschaft. Der HSV Main-Tauber war die konstanteste Mannschaft und zeigte sich vor allem wenn es drauf ankam in starker Verfassung. Trotz des Titels werden die Wertheimer der Bezirksliga erhalten bleiben. Aus personellen Gründen hat man sich schweren Herzens gegen einen Aufstieg in die Bezirksoberliga entschieden, ein offizielles Statement des Vereins wird in den kommenden Tagen abgegeben. Damit dürfte aller Wahrscheinlichkeit nach, die DJK Waldbüttelbrunn II sowie die beiden Erstplatzierten in der Bezirksliga Nord aufsteigen. Dies war jedoch am Samstag kein Thema, schließlich gab es nach dem Gewinn der Meisterschaft wichtigeres zu tun, zumindest wenn man auf Trainer Konrad Michel hört: "Wir werden heute Abend auf jeden Fall ordentlich zusammen feiern. Wir haben eine fantastische Saison gespielt und ich bin sehr stolz auf die Truppe. Auch wenn wir den Schritt in die Bezirksoberliga leider nicht gehen können, denke ich, dass der Handball in Wertheim mit dieser Mannschaft wieder auf dem Vormarsch ist. Wir haben uns heute am Anfang schwer getan, jedoch haben wir uns mit viel Wille in das Spiel reingekämpft. Auch dazu muss ein Meister in der Lage sein. Letztlich haben wir verdient gewonnen und jetzt wird gefeiert!"
 
Es spielten und trafen:
Maximilian Schack (Tor); Benedikt Schack (Tor); Julian Enzfelder 7; Kevin Roesler 5; Marcel Michel 3; Björn Brem 3; Jonathan Witt 3; Philipp Merola 2/1; Brandon Jamerson 2; Danijel Lejic 1; Kevin Kunzmann 1; Luis Eichelbrönner 1; Sebastian Hingerl 1/1



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