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Herren I Vorbericht für den 04.02.2012 HSV Main-Tauber- HSG Lauf/Heroldsberg, 19:30 Uhr, RSH Bestenheid
Verfasst am 03.02.2012 um 09:38
Ohne Chance war am vergangenen Samstag der HSV Main-Tauber bei seinem Gastspiel in Waldbüttelbrunn, will nun aber gegen Lauf/Heroldsberg, als Tabellenvierter eine weitere Spitzenmannschaft, in heimischer Halle punkten, um so den Anschluss ans Mittelfeld zu halten, auch weil in den nächsten beiden Wochen zwei schwere Auswärtsspiele (Cham und Partenstein)auf dem Programm stehen. Gewinnt der HSV nicht eines dieser drei sehr schweren Partien, dann könnte er sich auf einem Abstiegsplatz wiederfinden, was es unbedingt zu vermeiden gilt. Als bestplatzierteste Mannschaft der 5 Landesliganeulinge reist die HSG Lauf/Heroldsberg an und hat ihr Saisonziel, einen Platz im vorderen Mittelfeld, fest im Visier. Bis vor wenigen Wochen träumte der BOL-Meister Mittelfrankens gar noch von etwas mehr, denn der zweite Tabellenplatz, der ein Entscheidungsspiel gegen den zweiten der Landesliga-Süd zum Bayernligaaufstieg bedeutet, war in greifbarer Nähe. Doch nach zuletzt 3 sieglosen Spielen (1:5 Punkte) und einem aktuellen Punktestand von 18:12 Punkten, sind diese Träume ausgeträumt und es gilt, den augenblicklichen 4. Tabellenplatz vorerst mal zu verteidigen. Hierzu sieht die Mannschaft von Trainer Andreas Tam in Wertheim gute Chancen, denn der HSV erwies sich im Hinspiel als dankbarer Gegner und verschenkte nach einer guten ersten Halbzeit mit einer 16:13 Führung, durch eine beinahe unterirdische Abwehrleistung in der zweiten Hälfte, beide Punkte und ging mit 34:40 baden. Mut sollte die damalige Niederlage dem HSV machen, denn in den ersten Minuten beherrschte man diese Partie und schien bei eigener 10:4 Führung, einen ungefährdeten Auswärtssieg einzufahren. Doch während Lauf/Heroldsberg mit zunehmender Spieldauer seine Qualitäten einer geschlossenen Mannschaftsleistung durchsetzte, blieb beim HSV vieles Stückwerk wobei die Mannschaft mehrere Totalausfälle nicht verkraften konnte. Und so hat man etwas gut zu machen, gerade zu Hause, wo man sich bislang ganz ordentlich verkaufte und die besten Saisonleistungen abrief. Eine der besseren Leistungen wird es auch sein müssen, um diese Herausforderung gegen den Tabellenvierten zu bestehen. Dass dies möglich ist, dass wissen Trainer Senft und seine Mannschaft, so dass diese Partie sicherlich mit mehr Emotionen angegangen wird wie zuletzt in Waldbüttelbrunn, wo man sich offenbar von Beginn an mit einer Niederlage abgefunden hatte und vieles an den Einsatz in einem Freundschaftsspiel erinnerte. Dennoch gab es auch in diesem Spiel Ansätze aus denen man positive Rückschlüsse für das anstehende Heimspiel ziehen kann. Vor allem die zweite Halbzeit, in der man gegen die derzeit wohl stärkste Mannschaft der Liga ein Remis erreichte, konnte sich sehen lassen und macht Hoffnung den Vorsprung auf die vier Abstiegsplätze zu verteidigen. Die Bedeutung des Spiels muss den HSV-Akteuren klar sein, denn gerade in Wertheim müssen die notwendigen Punkte für das Saisonziel geholt werden. Und nachdem man bislang gegen alle Teams, außer den beiden die Tabelle anführenden Mannschaften, zu Hause punkten konnte, ist eine gewisse Zuversicht durchaus angebracht, zumal bei dementsprechender Unterstützung von den Rängen immer ein paar Prozent mehr abgerufen werden. Dass man voraussichtlich in Bestbesetzung auflaufen kann ist ein weiteres Plus.
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