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Herren I Vorbericht für den 11.02.2012 ASV Cham-HSV Main-Tauber, 19:30 Uhr, Joseph-von-Fraunhofer Gymnasium (Dr. Muggenthaler Str. 32)
Verfasst am 10.02.2012 um 08:09
Eine weite Reise steht für die Landesligahandballer des HSV Main-Tauber am kommenden Samstag an. An die tschechische Grenze, zum Tabellensechsten ASV Cham (18:16 Punkte), führt der Weg der Main-Tauber Städter (Platz 9 mit 15:19 Punkten), die von dieser weiten Reise gerne etwas zählbares mitnehmen wollen, was angesichts des nur noch 4 Punkte betragenden Polsters auf einen Abstiegsplatz, für ein wenig Entspannung sorgen könnte, zumal die HG Amberg mit einem zu erwartenden Heimsieg gegen Etwashausen, diesen Vorsprung auf dann nur noch zwei Punkte verkürzen kann.
Aber auch Cham, die in den letzten Wochen sehr schwankende Leistungen boten, wollen diese Punkte haben, da die Erwartungshaltung der Fans eine andere ist, als die Ausbeute von 2 Punkten in den vergangenen 4 Spielen. Zwar hat man aktuell nichts mit dem Abstieg zu tun, doch ist das nun anstehende Heimspiel für die Oberpfälzer noch die einfachste Aufgabe, aus den nächsten vier Partien, so dass die Mannschaft um den in der Landesliga gefürchteten Rückraumhünen Peter Tahovsky, um den guten Mittelfeldplatz fürchten muss. Mit mehreren Legionären aus dem benachbarten Tschechien, will Trainer Silvio Sack und sein ASV, auf Sicht einen vorderen Mittelfeldplatz ergattern und sorgte im ersten Saisondrittel, mit fünf ungeschlagenen Spielen, für Aufsehen. In diese Zeit fiel auch das 28:28 in Wertheim, was für Cham damals jedoch einer Niederlage gleich kam.
Gut leben konnte der HSV dagegen mit diesem Resultat, bot eine ansprechende Leistung gegen den Favoriten und erkämpfte sich, Dank einer Energieleistung zum Ende, so wie auch am letzten Heimspieltag gegen Lauf/Heroldsberg ein 28:28 Unentschieden. Doch diesmal spielt der HSV nicht zu Hause, kann nicht mit der Unterstützung der Zuschauer rechnen und hat an die letzten Auswärtsbegegnungen nicht gerade die besten Erinnerungen. Seit Oktober 2011 blieb der HSV in 5 Auswärtsspielen ohne Punktgewinn und musste teilweise empfindliche Niederlagen einstecken. „Es wird mal wieder Zeit auch auswärts etwas zu reißen“, formuliert es HSV-Spielmacher Konrad Michel etwas salopp, glaubt aber tatsächlich an eine Chance, sofern nicht noch mehr Akteure für dieses schwere Auswärtsspiel ausfallen. Manuel Krahne und der zuletzt überzeugende Lukas Möslein stehen nicht zur Verfügung, so dass Trainer Senft sehen muss, mit welchen Alternativen er aufwartet. Positive Entwicklungen zeigten sich in den letzten Wochen in der Abwehr, wo man von den letzten 3 Partien sogar zweimal unter der Marke von 30 Gegentreffern blieb. Freilich auch ein Verdienst von Sam Meckelein im Tor, der zusammen mit Patrick Zeitler auch in Cham viel Arbeit bekommen wird. Angesichts der Amberger Aufholjagd, die übrigens in Cham gewannen, benötigt der HSV gerade diese Stützen, um vor dem freien Wochenende an Fasching, danach geht es zum Derby nach Partenstein, zu punkten. Jetzt gilt es den Abstand vor Amberg zu halten, ehe man deren Atem direkt im Nacken hat. Abfahrt des Mannschafts- und Fanbus ist um 13:30 Uhr an der Bestenheider Realschulhalle und am Spitzen Turm. Fel (80435)
Extra-Info
ASV 1863 Cham
Der älteste und mit über 3.000 Mitgliedern auch der größte Sportverein im Landkreis Cham ist der ASV, der eine wichtige Instanz in der Stadt Cham darstellt. Mit 21 Abteilungen bietet der Verein eine große Vielfalt an und hat auch „exotische“ Sportarten, wie etwa „Ropeskipper“ (Seilspringer) im Angebot. Mit 290 km gehört Cham zu den weitesten Wegen des HSV in der nordbayerischen Landesliga. Cham liegt in der Oberpfalz und gilt als das Tor zum Bayerischen- und wegen der Nähe zu Tschechien, auch als das Tor zum Böhmer Wald. Knapp 17.000 Einwohner hat Cham und ist eine eigene Kreisstadt.
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