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Herren I Vorbericht für den 21.01.2012 HSV Main-Tauber - HG Amberg, 19:30 Uhr, Realschulhalle Bestenheid
Verfasst am 20.01.2012 um 10:36
Nach mittlerweile vier Niederlagen in Serie und dem damit verbundenen Abrutschen auf den 10. Tabellenplatz (12:16 Punkte) steht der HSV langsam aber sicher unter Erfolgsdruck und sollte nun gegen den direkten Tabellennachbarn und Mitaufsteiger Amberg einen Befreiungsschlag landen, da es ansonsten mit dem angestrebten Klassenerhalt noch einmal eng werden könnte. Vier sichere Absteiger in dem 14er Feld werden den Gang in die Bezirksoberliga antreten, dass es mehr werden könnten ist eher unwahrscheinlich, da in der 3. Liga derzeit keine bayerische Mannschaft abstiegsbedroht ist. Und so ist der 10. Tabellenplatz, den der HSV inne hat, der Platz, der von den Mannschaften der unteren Tabellenhälfte als das Maß der Dinge gilt. Dies trifft auch auf die HG Amberg zu, die momentan auf Rang 11 liegt und bei 7:21 Punkten noch einen gehörigen Abstand zum rettenden Ufer hat, der sich aber bei einem Sieg in Wertheim auf magere drei Punkte reduzieren würde. Und dann, so die Gedanken der Oberpfälzer, ist alles noch möglich. Andererseits aber ist auch klar, dass bei einer Niederlage der dritte Abstieg aus der Landesliga kaum noch vermeidbar wäre. Und so stehen die Mannen um Trainer Steinert am Samstag gehörig unter Druck, wollen diesen aber in positive Energie umwandeln und durch das zuletzt gewonnene Selbstvertrauen, Auswärtssieg in Cham und Punktgewinn gegen den Tabellendritten Lauf/Heroldsberg , auch in Wertheim ein Zeichen setzen. Außerdem sinnt die HG auf Revanche für die Hinspielniederlage, die mit 20:27 zudem recht deftig ausfiel und gar nicht verstanden wurde, denn eigentlich, so Ambergs Meinung, war der HSV ein Gegner mit begrenzten Mitteln den man schlagen muss, um die Klasse zu halten.
Doch auch die Meinung des HSV vom damaligen Gegner war nicht die allerhöchste und man war sich einig, dass gerade mal 80 % der Leistungsstärke gereicht hatten. Allen Beteiligten war klar, dass der klare Erfolg auch der Schwäche des Gegners geschuldet war und das dieser Erfolg auf dem Weg zum angestrebten Klassenerhalt ein „Pflichtsieg“ war. Und jetzt nachdem mehr als die Hälfte der Saison gespielt ist, bewahrheitet sich diese Einschätzung beider Mannschaften, wobei der HSV trotz der jüngsten Negativserie die klar besseren Karten in der Hand hält und mit einem Heimerfolg den Abstand zu den Abstiegsrängen vergrößern und den Anschluss ans Mittelfeld behalten kann. Doch sollte es der Mannschaft um Trainer Norbert Senft klar sein, dass dieser Heimerfolg nicht einfach so im Vorrübergehen zu erreichen ist. Die Stärken ausspielen und die Schwächen endlich einmal wieder halbwegs in den Griff zu bekommen, ist das Ziel des HSV der in den letzten 7 Partien stets mehr als 30 Gegentreffer hinnehmen musste. Damit soll jetzt Schluss sein, wobei die Rückbesinnung an das erste Saisondrittel, als man in 7 Spielen nur einmal mehr als 30 Gegentreffer kassierte, hilfreich sein kann. Doch wichtiger als diese Statistik, ist sicherlich der Blick auf die Punkte, die, egal ob mehr oder weniger als 30 Gegentore, in Wertheim bleiben sollen (müssen). Ob der HSV in Bestbesetzung antreten kann hängt noch davon ab, ob Torhüter Matthias „Sam“ Meckelein mitwirken kann. Ansonsten sind alle Mann an Bord und sorgen somit positive Vorzeichen in diesem wichtigen Spiel.
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