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Herren I Vorbericht für den 28.01.2012 DJK Waldbüttelbrunn - HSV Main-Tauber, 19:30 Uhr, Ballsporthalle Waldbüttelbrunn
Verfasst am 27.01.2012 um 07:26
War der HSV Main-Tauber in der Vorwoche im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn aus Amberg noch unter dem Druck des „Gewinnen müssen“ gestanden, so kann er nach Erfüllung seiner Pflichtaufgabe, die kommende Aufgabe völlig befreit angehen. Im Derby beim Meisterschaftsfavoriten und aktuellen Tabellenzweiten DJK Waldbüttelbrunn (25:5 Punkte) erwartet keiner etwas Zählbares im Kampf um den Klassenerhalt und doch wäre eine Überraschung des HSV ein Zeichen, an die plötzlich wiederbelebte Konkurrenz im Tabellenkeller, dass die Main-Tauber Städter in den unteren Tabellenregionen nichts verloren haben. Mit 14:16 Punkten und dem 9. Tabellenplatz ist der Neuling längst noch nicht aller Sorgen frei, zumal es die kommenden Wochen knüppeldick auf die „Senft-Männer“ zukommt.
Verwundert die Augen gerieben hat sich in der Vorwoche die DJK Waldbüttelbrunn, als sie von der klaren Niederlage des Spitzenreiters Landshut beim, von „Wabü“ wenig geliebten Kellerkind, Etwashausen gehört haben und dürften wohl erstmals einen „lieben“ Gruß in Richtung Kitzingen geschickt haben. Schließlich war dieser beinahe sensationelle Erfolg Auslöser dafür, dass es „Wabü“ nun wieder in eigener Hand hat, die angestrebte Meisterschaft und den damit verbundenen direkten Aufstieg in die Bayernliga zu realisieren. Und da man selbst seine Aufgabe beim bis dahin drittplatzierten Lauf/Heroldsberg erledigte, ist die Welt für die am besten und namhaftesten besetzte Mannschaft der Liga wieder in Ordnung. So geht die DJK selbstbewusst und voller Vorfreude in das sicherlich vor großer Kulisse stattfindende Derby, bei dem Trainer Karoly Kovacs mit seinen drei ungarischen Landsmännern, die jetzt wieder gute Ausgangsposition im Titelkampf beibehalten will. Mit einem Torverhältnis von +120 Toren pfundet die DJK und hat mit Abstand die stärkste Abwehr der Liga, was nicht zuletzt an den drei ungarischen Gastspielern liegt, wobei der zuletzt zur Mannschaft gestoßene Ex-Nationalspieler Norbert Sutka immer wichtiger für den Aufstiegsanwärter wird.
Allein Sutka in den Griff zu bekommen, dass wird dem HSV wenig nutzen, denn die Qualität der DJK beschränkt sich keineswegs auf diesen Hünen. Der Gedanke ans Hinspiel könnte helfen möglicherweise doch eine Überraschung zu landen. Damals nämlich begegnete der HSV, der klar favorisierten DJK, über weite Strecken auf Augenhöhe und dies aus dem Grund, weil man in der zuletzt viel gescholtenen Abwehr richtig zupackte und diesbezüglich keinen Deut schlechter wirkte als die Kovacs-Truppe und deshalb am Ende nur knapp mit 22:25 unterlag. Dass man im Angriff mit dem Bayernligaanwärter mithalten kann, dass hat der HSV im bisherigen Saisonverlauf durchaus bewiesen. Sechs Tore mehr als „Wabü“ hat der HSV bislang erzielt, doch knapp 150, im Durchschnitt pro Spiel also 10 Gegentore mehr, hinnehmen müssen. Leidenschaft und Konzentration von Beginn an wird Trainer Norbert Senft von seinen Jungs einfordern und hofft im Waldbüttelbrunner Hexenkessel bestehen zu können. Lediglich zum Saisonauftakt gab sich „Wabü“ zu Hause eine Blöße und büßte beim 25:25 gegen Cham einen Punkt ein. Danach fegten sie alle Gegner aus der Halle, wobei selbst der Tabellenführer mit 7 Treffern Unterschied verlor und damit noch die knappste Niederlage quittierte. Gar mit 28 Toren Unterschied verlor Etwashausen, doch ist eher das Resultat Chams in Waldbüttelbrunn ein Beispiel, welches der HSV im Hinterkopf hat und dem er folgen möchte. Abfahrt des Mannschafts- und Fanbus ist um 17:30 Uhr an der Bestenheider Realschulhalle und am Spitzen Turm.
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