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Herren I  Vorbericht HSV Main-Tauber : SG Randersacker Samstag, 14.12.2019, 18:30 Uhr Realschulhalle SH1 Wertheim-Bestenheid

Verfasst am 12.12.2019 um 10:47


„Wir haben eine insgesamt enttäuschende Hinrunde gespielt, daran wird auch die letzte Partie nichts mehr ändern. Umso wichtiger ist, dass uns ein versöhnlicher Abschluss gelingt, damit wir aus einer akzeptablen Ausgangsposition in die Rückrunde gehen können.“ so HSV-Trainer Konrad Michel vor dem Hinrundenabschluss. In der Tat beschönigt die aktuelle Tabelle die Situation beim Meister. Nur ein Minuspunkt trennt die Wertheimer vom zweiten Tabellenplatz. Die beiden einzigen Saisonniederlagen setzte es bei den in eigener Halle schwer zu bespielenden Großlangheimern und gegen den Topfavoriten aus Heidingsfeld. Sorgen bereitet den HSV-Verantwortlichen eher die Spielweise der eigenen Mannschaft. Vom spielerischen Glanz der Meistersaison ist wenig zu sehen. Dies spiegelt sich auch in den Zahlen wider. In der Vorsaison erzielte man zum selben Zeitpunkt 5,5 Treffer mehr und kassierte 3,3 Tore weniger pro Partie. Zwar hatte man im Verlauf der Hinrunde mit anhaltenden Personalproblemen zu kämpfen, jedoch fehlte es auch in Vollbesetzung an spielerischer Innovativität. Dies soll sich gegen Randersacker ändern. Weniger Einzelaktionen und schnelleres Spiel nach vorne sind die Mittel, mit denen die Hausherren ihre offensive Ladehemmung überwinden wollen. Defensiv wird es vor allem auf die Mentalität ankommen. Gegen die offensivstarken Teams aus Heidingsfeld und Dettelbach konnte man selbst in dieser Saison in der Abwehr weitestgehend überzeugen. Mentalität ist ebenfalls ein gutes Stichwort, wenn es um die Gäste geht. Zu den spielerisch besten Mannschaften der Liga gehören die Randersackerer vermutlich nicht. Viel mehr liegen die Stärken der SGR in ihrer kämpferischen Abwehr, die zurzeit den drittniedrigsten Gegentorschnitt aufweist. Offensiv sticht bei den Gästen vor allem Rückraumspieler David Dangel, einer von acht Neuzugängen bei der SG, mit bislang 37 Saisontoren heraus. Diesen gilt es zu stoppen. Weiterhin muss man das zuletzt desolate Rückzugsverhalten verbessern, um nicht in schnelle Gegenstöße zu laufen. Es ist wichtig von Beginn an eine konzentrierte Leistung zu zeigen um sich mit einem Sieg in die Winterpause zu verabschieden und dann in neuen Jahr wieder angreifen zu können. HSV-Coach Michel ist trotz der negativen Formkurve optimistisch: „Vielleicht ist es ganz gut, dass wir durch die Spielverlegung eine längere Pause hatten. Das kann helfen die Köpfe wieder frei zu bekommen. Die Eindrücke aus den letzten Trainingseinheiten waren positiv und im Vergleich zur letzten Partie kehren einige Spieler in den Kader zurück. Ein Erfolgserlebnis vor der Winterpause ist extrem wichtig. Dann können wir im neuen Jahr wieder angreifen und so gut es geht aufholen.“



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