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Herren I  Vorbericht SG Randersacker : HSV Main-Tauber; 23.03.2019 17:00 Uhr, Sporthalle am Sonnenstuhl Randersacker

Verfasst am 25.03.2019 um 09:56


"Der Druck ist natürlich da, aber wir wissen damit umzugehen. Das wir uns mit einer unnötigen Niederlage jetzt noch um den verdienten Lohn bringen glaube ich nicht, dafür haben wir uns bislang zu gut präsentiert." so HSV Trainer Konrad Michel vor dem letzten Saisonspiel bei der SG Randersacker. Ein Punkt reicht den Wertheimern um tatsächlich die Sensation zu schaffen und als Aufsteiger den Titel in der Bezirksliga Südwest zu holen. Doch dass dieser trotz der recht eindeutigen Tabellenkonstellation nicht im Vorbeigehen geholt werden kann, hat das Hinspiel gezeigt. In diesem lag man zwischenzeitlich mit sieben Treffern zurück, hätte das Feld jedoch trotzdem als Sieger verlassen können. Stattdessen gab es trotz einem zwei Tore Vorsprung 90 Sekunden vor Ende nur ein Unentschieden. Die Ausgangslage vor dem Rückspiel ist allerdings eine ganz andere. Neben dem Motivationsschub den die zum Greifen nahe Meiterschaft mit Sicherheit auslösen wird, ist auch der Kader deutlich besser besetzt als im Hinspiel. Im Gegensatz zu diesem hat Konrad Michel mit Sebastian Hingerl, Marcel Michel, Danijel Lejic, Luis Eichelbrönner, Julian Enzfelder und Felix Braunbeck sechs wichtige Akteure mehr zur Verfügung. Für die SG geht es tabellarisch um nichts mehr. Der Klassenerhalt ist gesichert, obwohl man seit Januar sieglos ist. Dies liegt vor allem daran, das die Randersackerer über die Saison hinweg immer wieder Personalprobleme hatten. Die Favoritenrolle liegt also ganz klar auf Seiten des Tabellenführers. Man wird versuchen über schnelles Spiel nach vorne zum Torerfolg zu kommen und sich wenn möglich nicht an der körperbetont spielenden SG-Abwehr aufzureiben. Defensiv liegt der Fokus darauf die besten Torschützen der Hausherren, Pitzke und Stauder, auszuschalten. Diese konnten im Hinspiel 20 der 32 Randersackerer Treffer beisteuern. In Sachen Treffer erzielen wird beim HSV vor allem Kevin Kunzmann besonders motiviert sein. Dieser führt momentan die Torjägerliste mit 114 "Buden" an, 28 mehr als der Zweitplatzierte Cedric Steinmetz, welcher noch zwei Partien zu spielen hat. Auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass dieser Vorsprung noch aufgeholt wird, kann es nicht schaden ihn weiter auszubauen. Wertheims Trainer Michel hat vor der Partie vollstes Vertrauen in seine Mannschaft: "Ich glaube fest daran, dass wir das Spiel gewinnen und Meister werden. Über die ganze Saison hinweg gesehen, kann auch niemand sagen, dass wir uns das nicht verdient hätten. Schon vor der Saison wussten wir, dass wir in der neuen Liga oben mitspielen können. Das wir nun aus eigener Kraft den großen Wurf landen können, hätten die wenigsten für möglich gehalten. Jetzt heißt es nochmal 60 Minuten Vollgas geben, wenn uns das gelingt habe ich keine Zweifel, dass wir Randersacker schlagen. Dann haben sich die Jungs eine große Feier verdient!"



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